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Neue Steuerung Sennwald

Neue Steuerung bei RÖFIX Sennwald mit neuem Funktionsumfang

 

Zum Jahreswechsel ist bei RÖFIX im Werk Sennwald eine neue Steuerung in Betrieb genommen worden. Anlass war, dass die ursprünglich vorhandene Dorner PDS-80 schon so alt war, dass keine Ersatzteile mehr zu bekommen waren. Zudem war die Elektronik so anfällig geworden, dass regelmäßig Stillstände mit mehreren Stunden Dauer auftraten. Im Frühjahr 2013 wurde daher beschlossen, die Steuerung auszutauschen.

Unter mehreren Anbietern fiel die Wahl wieder auf Dorner, deren aktuellste Steuerung eingebaut wurde. Dadurch ist innerhalb der Schweiz gesichert, dass Ersatzteile für Steuerungen zwischen den Werken ausgetaucht werden können, und auch das Personal anderer Werke im Bedarfsfall die Steuerung in Sennwald bedienen kann.

Hauptmerkmal gegenüber der alten Steuerung ist aber ein deutlich erweiterter Funktionsumfang: Die neue Steuerung ist fast vollständig in die Auftragsabwicklung in Navision integriert. Das merkt man insbesondere an zwei Stellen. Zunächst erkennt der Mischmeister schon in Navision die aktuell anstehenden Kundenaufträge und kann sie auf Knopfdruck in die Steuerung übernehmen. Dazu ist, anders als vorher, keine neue Eingabe der Auftragsdaten erforderlich. Auch Rezepturen, Rohstoffbestände etc. werden jetzt nur noch an einer Stelle gepflegt. Der Arbeitsaufwand bei der Produktionsplanung ist dadurch erheblich gesunken. Nach der Fertigstellung der Ware werden diese automatisch und in Echtzeit auch an Navision zurückgemeldet und dort verbucht.

Ein weiterer neuer Punkt ist die fast vollautomatische Abwicklung von Loseverladungen, die es in dieser Form in der gesamten FIXIT GRUPPE nur in Sennwald gibt. Die Auftragsabwicklung plant eine Loseverladung auf Basis des Kundenauftrags vollständig vor und druckt einen Auftragsschein mit Barcode aus. Dieses Dokument ist das einzige, das der LKW-Fahrer im weiteren Verlauf benötigt. Er holt es in der Dispo ab und fährt mit dem Silo direkt unter den Verladekopf. Durch Scannen des Barcodes auf dem Auftragsschein liest die Steuerung automatisch das bestellte Produkt und die zu verladende Menge. Der LKW-Fahrer gibt jetzt nur noch die Nummer des Silos an, den er geladen hat. Die Steuerung erkennt daraus, welche Restmenge noch im Silo vorhanden ist. Nur die noch erforderliche Differenz wird jetzt produziert und direkt in den Silo verladen. Da die Loseverladung in Sennwald auf einer LKW-Waage stattfindet, kann die Steuerung nach quittiertem Abschluss auch gleich einen Wiegeschein und den Lieferschein ausdrucken. Der LKW-Fahrer kann damit sofort das Werksgelände in Richtung Kunde verlassen und muss nicht mehr, wie früher, zur Dispoabteilung, um sich dort die Papiere erstellen und ausdrucken zu lassen.

Neben einer neuen, stabil laufenden Steuerung mit gesicherter Ersatzteilversorgung hat Sennwald so gleichzeitig auch eine deutliche Erleichterung in der Auftragsabwicklung erzielen können. Zudem ist durch die automatischen Buchungen in der Steuerung und in Navision die Genauigkeit der Daten deutlich größer geworden. Fehlmengen und Inventurdifferenzen können so vermindert werden.